Geschichte des SCR
Die Gründungsmitglieder im Jahre 1949
Klingel Michael, Klingel Erich, Engel Reinhold, Hauser Heinrich, Munz Michael, Zöller Walter, Tiator Werner, Klein Theo, Klos Kurt, Beil Arnold, Steinel Werner, Munz Hermann, Munz Heiner, Grünewald Egon, Lechner Willi, Meyer Elmar, Lutz Robert, Tiator Otto,Weißgerber Wilhelm, Engel Otto, Herty Hermann, Zimmermann Heinrich jr., Beck Josef, Beck Walter, Zwick Helmut, Pfalzer Alfred Weißgerber Helmut, Külmeiyer Heinz, Hopfinger Theo, Engel Roland, Collet Walter, Schwalie Theo, Dietrich Willi, Beil Gustav
Die Sporthalle am "Alten Sportplatz"
In den Jahren 1953/54 wurde durch die Initiative der damaligen
Vorstandschaft ein Stück Gelände am alten Sportplatz von der Familie
Blumenstiel gekauft und darauf eine Sporthalle von vielen freiwilligen
Arbeitsstunden durch die alten Pioniere gebaut.
Konnten wir doch ab diesem Zeitpunkt das Wintertraining, Versammlungen und Feste unter einem Dach durchführen.
An
dieser Stelle sei besonders unter vielen, Herrn Munz Michael und Herrn
Zimmermann Heinrich jr. für ihren uneigennützigen Arbeitseinsatz am Bau
der Halle ganz herzlich gedankt.
Die Bauleitung lag in Händen von Ritter Josef, Albersweiler.
Der erste Sportplatz
Die Vereinsgründung fand auch bei der damaligen Gemeinde- und
Schulleitung ein großes Echo, indem alle noch vorhandenen Sportgeräte
von der früheren DJK und DT nun dem neuen Sportverein zur Verfügung
gestellt wurden.
Die Hauptsorge galt jetzt vor allem für den
Fußballsport ein geeignetes Gelände zu finden. Dabei stand der
Hermeskopf und das Holpertal zuerst im Vordergrund der Erwägung. Erst
danach besann man sich auf das Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre
von Ramberger Jungmänner aus dem damaligen Jungmännerbund urbar gemachte
Gelände im Kreuzwoog. Dieses Gelände gehörte zum Albertusheim und
unterstand dem Bischöflichen Ordinariat in Speyer.
Dank des
damaligen Förderers und für die Jugend stets aufgeschlossenem
Hochwürden Herrn Dekan Schill, wurde dem Sportverein dieser Platz von
Speyer für den Spielbetrieb freigestellt. Die Verwaltung oblag zu dieser
Zeit Herrn Direktor Moll in Queichheim.
Nachdem auch diese Hürde
genommen war, gingen unsere alten Pioniere daran durch Verlegung von
Drainagen, Platzvergrößerungen und allgemeinen Herrichtungen einen
würdigen Sportplatz im Kreuzwoog, das sogenannte "Kreuzwoogstadion" zu
schaffen.
Neuer Sportplatz am Ortsausgang


Nachdem der alte Sportplatz im Kreuzwoog die erforderlichen Maße nicht
aufweisen konnte und die Erweiterungen zum Scheitern verurteilt waren,
mußte man sich nach einem anderen, geeigneten Grundstück umsehen.
Schließlich
fand man an den Niederwießen am Ortseingang ein geeignetes Grundstück.
Hierbei war zunächst das Problem, dass 13 verschiedene
Grundstückseigentümer an dem Gelände beteiligt waren.
Nach zähen
Verhandlungen mit der damaligen Vorstandschaft konnten die 13 Eigentümer
davon überzeugt werden ihre Grundstücke zu verkaufen.
Elf
Grundstücksparzellen kaufte der SWFV für uns zwei Grundstücke wurden vom
SCR mit Hinblick auf einen späteren Sporthausbau gekauft.
Der
Kaufabschluß wurde notariell am 13. Januar 1961 im kleinen Saal von
Lechner unter unter der damaligen Vorstandschaft vollzogen.
Die damaligen Vorstandsmitglieder waren im folgenden:
Tiator
Werner, Klos Kurt, Zöller Walter, Hettinger Eduard, Klingel Erich,
Golland Ferdinand, Weißgerber Wilhelm, Bogemühl Waldemar, Dietrich
Willi, Weißgerber Herbert, Munz Heinrich, Seither Anton, Pfalzer Alfred,
Weißgerber Helmut, Engel Ludwig, Gabriel Michel, Schmadel Robert und
Kiefer Otto.
Der Geländeplan für das neue Sportgelände wurde damals kostenlos von Herrn Architekt W. Drumm aus Albersweiler gestellt.
Im Herbst 1961 konnte eine US-Einheit aus Karlsruhe für die größeren Planierungsarbeiten gewonnen werden.
Unter
der späteren Vorstandschaft von Hauser Heinrich und Klos Kurt wurde das
Gelände durch Drainage trocken gelegt und zum schönen, bespielbaren
Sportgelände hergerichtet.
Im Jahre 1971 wurde dann auch noch eine moderne Flutlichtanlage erstellt.
Mit neuem Fleiß an ein weiteres Projekt


Kaum ist das Projekt "Clubhausbau des SC Ramberg" vollendet, auf das
alle Mitglieder mit Recht Stolz sein können, zeichnet sich bereits eine
neue Gemeinschaftsaufgabe am Horizont ab: die Sportplatzsanierung.
Der
in den Anfängen der 60er Jahre geschaffene Sportplatz stellt sich in
einem immer desolateren Zustand dar. Alle, die damals an der
Verwirklichung und an der Gestaltung des Platzes mitgewirkt hatten,
wissen, wie arbeitsintensiv die Trockenlegung des Platzes gewesen war
und welche eiserne Energie diese Arbeit den einzelnen abverlangte, bis
ein solcher Sportplatz entstanden war.
Doch der Zahn der Zeit
veränderte zusehends die Spielfläche. Oftmals war dieser Platz bei
schlechter Witterung nicht mehr bespielbar. Es mußten Spiele ausfallen
oder auf fremden Plätze ausgetragen werden.
Das diese Situation
ein unhaltbarer Zustand war und schnellstens Abhilfe geschaffen werden
mußte, war jedem einleuchtend. Vor den immensen Baukosten jedoch
schreckte man zurück. Mittel in der erforderlichen Gröenordnung standen
dem SC Ramberg nicht zur Verfügung.
Durch den Bau des Clubhauses
waren die finanziellen Reserven nahezu erschöpft. Wenn man an die noch
durchzuführende Vorplatzgestaltung und den Zugang zum Clubhaus dachte,
wußte man, daß die restlichen Mitteln gänzlich verschlungen werden.
Folglich
könnten sich die Mitglieder des Sportclubs nur an diese Aufgabe
heranwagen, wenn großzügige Zuweisungen finanzieller Mittel von andere
Seite in Aussicht gestellt würde.
In seiner Not wandte sich der
SC Ramberg im April 1976 an den Kreisspielleiter des Kreises Landu
(heute SÜW), Herrn Otto Metz, mit der Bitte, zu prüfen, inwieweit der
Südwestdeutsche Fußballverband Zuschüsse zur Sanierung des Platzes
gewähren könnte.